Der schweizerische Robinson ist ein literarisches Werk und eine Robinsonade: eine Adaption des Romans Robinson Crusoe von Daniel Defoe. Der erste Teil wurde 1812 veröffentlich, Teil 2 und 3 folgten 1827 und 1828.

Das Motiv der gestrandeten Familie, welche sich zusammenrauft und gemeinsam durchschlägt, lieferte auch die Vorlage für die US-amerikanische Fernsehserie Verschollen zwischen fremden Welten (1965).

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur gestrandeten Familie gehören der Vater, ein Pfarrer, der die Abenteuer erzählt, seine Ehefrau, die vier Knaben Fritz (16 Jahre), Ernst (14 Jahre), Jakob/Jack (12 Jahre) und Franz (9 Jahre) sowie die beiden Doggen Türk und Bill. Sie möchten ein neues Leben auf den Gewürzinseln beginnen. Auf dem Weg nach Australien werden sie mitten im Indischen Ozean infolge eines schweren Sturms schiffbrüchig, können aber noch diverse Gebrauchsgegenstände und Tiere vom Schiff auf eine tropische Insel retten. Hier lernen sie mit den vorhandenen Werkzeugen und mit den auf der Insel entdeckten Dingen umzugehen und diese zu nutzen. So baut sich die Familie ein Baumhaus, lernt jagen und fischen und führt ein einfaches, aber zufriedenes Leben. Nach über zehn Jahren verschlägt es die englische Schiffbrüchige Jenny auf das verlassene Eiland. Sie wird von den Robinsons in die Familie aufgenommen. Einige Zeit später nähert sich der Insel ein englisches Schiff. Die Eltern entschließen sich, mit einem Teil der Kinder auf „Neu-Schweizerland“ zu bleiben und dort alt zu werden. Fritz und Franz trennen sich gemeinsam mit Jenny dagegen von der Familie und reisen nach Europa zurück.[1]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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